29. Oktober 2020 Diskussion/Vortrag Spanienkämpfer in Gurs

Information

Veranstaltungsort

Vortragsraum Peter Imandt Gesellschaft / Rosa Luxemburg Stiftung Saar
Futterstraße 17-19
66111 Saarbrücken

Zeit

29.10.2020, 18:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte

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Spanienkämpfer in Gurs

mit MAX HEWER, Historiker

Die Landesarbeitsgemeinschaft Erinnerungsarbeit im Saarland wird zu ihrem Jahresthema „Erinnerung an die Deportation der badischen, pfälzischen und saarländischen Juden nach Gurs“ mehrere Veranstaltungen durchführen.
80 Jahre ist es nun her, dass Juden aus den genannten Gebieten in das Lager am Rande der französischen Pyrenäen verbracht wurden. Die meisten von ihnen wurden später in die Vernichtungslager deportiert und in den Gaskammern ermordet.Weniger bekannt ist, dass das Lager Gurs zunächst ein Lager für Flüchtlinge aus dem Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) war. Außerdem wurden dort Kämpfer der Spanischen Republik interniert, auch die Internationalen Brigaden - Freiwillige aus über 70 Nationen - die gegen den rechten Putsch des Francisco Franco gekämpft hatten. Unter diesen internationalen Spanienkämpfern befanden sich auch 243 Saarländerinnen und Saarländer. Ein Kapitel saarländischer Geschichte, dass der Historiker MAX HEWER in seinem Buch „Von der Saar zum Ebro. Saarländer als Freiwillige im Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939“ ausführlich darstellt. Hewer wird den Zusammenhang von saarländischen Interbrigadisten und dem Lager Gurs darstellen, das als Wendepunkt der zuvor gelebten Einheitsfront aus Sozialdemokraten und Kommunisten im Abstimmungskampf an der Saar und im Krieg in Spanien galt.
 

Standort

Kontakt

Peter Imandt Gesellschaft/Rosa Luxemburg Stiftung Saarland

Telefon: 0681 5953892