8. Dezember 2022 Buchvorstellung Der neue Wirtschaftskrieg

Buchvorstellung mit Maurice Höfgen

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Veranstaltungsort

Online-Veranstaltung

Zeit

08.12.2022, 18:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Krieg / Frieden, Wirtschafts- / Sozialpolitik

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Der neue Wirtschaftskrieg

Putins schrecklicher Überfall auf die Ukraine war eine Zäsur auch für die Wirtschaftspolitik.
Der Westen hat mit Sanktionen geantwortet, die es in dieser Härte noch nicht gab. Gleichzeitig haben sich politische Fehler der Vergangenheit gerächt: die Abhängigkeit von russischer Energie, der deutsche Investitionsstau, das Geldwäsche-Paradies im deutschen Immobiliensektor.
Die Ampel-Koalition hat mehrere Prinzipien aufgegeben. Christian Lindner macht Rekordschulden und Robert Habeck kauft Gas aus Katar.
Die Finanzsanktionen waren zudem ein Fenster in die Funktionsweise des Geldsystems. Robert Habeck hat bei Markus Lanz offen erklärt, dass Putin der Rubel nicht ausgehen kann. Die russische Zentralbankchefin hat den Rubel vor der Abwertung gerettet. Lassen sich am Ende sogar Lehren für fortschrittliche Wirtschaftspolitik in Friedenszeiten ziehen?

In seinem Buch Der neue Wirtschaftskrieg zieht der Ökonom und Betriebswirt Maurice Höfgen Bilanz über die Krisenpolitik der Ampel.
Er ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Finanzpolitik im Bundestag tätig. Außerdem ist er Autor des Buches »Mythos Geldknappheit« und Akademischer Vertreter der Modern Monetary Theory. Bekannt ist er auch durch seine Kolumne zu Wirtschaftsthemen in der Berliner Zeitung, seinem YouTube-Kanal "Geld für die Welt" und seinem wöchentlichen Wirtschaftsbriefing bei "Jung und Naiv".

Moderation: Friederike Bettex, attac Duisburg

„Ob Sanktionen im Ukraine-Krieg wirken, entscheidet sich nicht in Talkshows, sondern im Finanzsystem. Dieses Buch verschafft Durchblick!“
Fabio De Masi
Finanzexperte, ehemaliger Bundestagsabgeordneter

Unter diesem Link geht es am 08.12.22, 18.00 zu der Veranstaltung: 
https://eu01web.zoom.us/j/65009328254

Kontakt

Gesine Kleen

Stellv. Regionalbüroleiterin Saarland, Peter Imandt Gesellschaft/Rosa Luxemburg Stiftung Saarland

Telefon: +49 681 5953892