Publikation "Himmeldonnerwetter" 150 Jahre Gravelotte

Alfred Gulden unterwegs auf den Schlachtfeldern bei Metz

Information

Im August dieses Jahres, genau 150 Jahre nach denn Schlachten des deutsch-französischen Kriegs, ist der saarländische Schriftsteller und Filmer Alfred Gulden auf den Feldern um Gravelotte und St. Privat unterwegs.

Kaum waren am 6. August 1870 die Gewehrschüsse und der Kanonendonner der Schlacht bei Saarbrücken verhallt, wälzte sich die Kriegsmaschinerie unaufhaltsam gen Westen, zur Festungsstadt Metz. Um die Moselmetropole entbrannten ab dem 14. August die blutigsten Gemetzel, wie sie die Menschheit bisher noch nicht sah und wie sie sich bis zum Ersten Weltkrieg nicht wiederholen sollten.

Bereits vor 30 Jahren nahm Gulden dies zum Anlass für seinen Film „Osterreise“. Eine Produktion des Saarländischen Rundfunks über Theodor Fontanes Reisebericht zum deutsch-französischen Krieg von 1870/71.

Ursprünglich war geplant, dass Alfred Gulden auf Einladung der Rosa Luxemburg Stiftung, Saar persönlich Interessierte zu den Schlachtfeldern führt. Bedingt durch Corona, entschlossen wir uns aber, dass es besser wäre, wenn sich der Autor mit einem neuen, kurzen Film "Himmeldonnerwetter" via Bildschirm zu den damaligen Ereignissen meldet.

In der Produktion kommen neben Daten und Fakten persönliche Gedanken und Gefühle bei der Wiederbegegnung mit dieser Gegend zum Ausdruck. Der Film, bei dem der Saarbrücker Tobias Wönne die Kamera führt, endet mit einem verblüffenden Vorschlag des französischen Künstlers Robert Filliou….