5. Februar 2018 Diskussion/Vortrag Bedingungsloses Grundeinkommen

Von einer Vision zum gesellschaftlichen Konzept

Information

Veranstaltungsort

Galerie N.N.
Nauwieserstraße 19
66111 Saarbrücken

Zeit

05.02.2018, 19:30 - 21:30 Uhr

Themenbereiche

Ungleichheit / Soziale Kämpfe, Gesellschaftliche Alternativen

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Bedingungsloses Grundeinkommen
Foto: Fiona Krakenbürger @www.flickr.comphotospostwachstum 5744052458

Die Idee des Grundeinkommens ist über 200 Jahre alt. Seit dem hat sie weltweit viele Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden, wobei sich Begründungen für diese universelle Geldleistung an alle Gemeinwesenmitglieder unterscheiden. 

In Deutschland wird die Idee seit 35 Jahren diskutiert, zuerst in der unabhängigen Erwerbslosenbewegung. Verbunden war deren Grundeinkommenskonzept mit weiteren gesellschaftlichen Veränderungen. Mitte der achtziger Jahre war das Grundeinkommen ein Thema in der grün-alternativen Szene. Seit der Einführung von Hartz IV bekam die Grundeinkommensdebatte starken Auftrieb. Heute existieren mehrere Konzepte für ein Grundeinkommen in Deutschland, die unterschiedliche politische Intentionen verfolgen, dementsprechend auch unterschiedlich ausgestaltet sind. In der aktuellen Debatte wird das Grundeinkommen oft im Zusammenhang mit der zunehmenden Digitalisierung als ein Lösungsansatz für damit verbundene soziale Probleme genannt, ebenso in der Debatte über eine Postwachstumsgesellschaft. 

 

Ronald Blaschke führt in das Thema Grundeinkommen ein und gibt einen Überblick über verschiedene Ansätze. 

Ronald Blaschke ist Mitgründer des Netzwerks Grundeinkommen und des Netzwerks Unconditional Basic Income Europe (UBIE).  Er ist Mitherausgeber mehrerer Bücher. Das bisher letzte erschien 2016 unter dem Titel "Das bedingungslose Grundeinkommen: feministische und postpatriarchale Perspektiven".

 

In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung, Saar

 

Standort